Psychotherapie

Psychodynamisch und körperorientierte Psychotherapie

Psychotherapie bietet viele Möglichkeiten, verborgenen Gefühlen auf die Spur zu kommen, sich alter Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster bewusst zu werden und diese zu verändern. Seelisches Geschehen drückt sich oft “stumm” aus, über den Körper, in Symptomen, Schmerzen, auch über Krankheit. Wünsche und Konflikte, die (noch) nicht benannt werden können, zeigen sich häufig auf verschlüsselte Art und Weise, in körperlichen Prozessen oder unterdrückten Impulsen.

Psychodynamische und körperorientierte Ansätze arbeiten mit dem Unbewussten als Möglichkeit der Annäherung an innere Prozesse. Ihnen auf die Spur zu kommen ist Teil der psychotherapeutischen Arbeit. Sie konzentriert sich auf das gemeinsame Gespräch und nutzt verbale und nonverbale Sprache, Bilder und Vorstellungen sowie Körperimpulse und Gefühle.

Es geht darum, der eigenen Wahrnehmung Raum zugeben. Dabei dürfen sich Gedanken, Gefühle, aber auch Körperimpulse zeigen. Im vertrauensvollen Rahmen des gemeinsamen Gesprächs werden individuelle Erfahrungen besprechbar.
Manchmal werden auf diese Weise ganze Teile der eigenen Geschichte wiederentdeckt. Das “Auffinden” von verdrängten Gefühlen, Wünschen oder ganzer Persönlichkeitsanteile leitet einen Veränderungsprozess ein, der integrierend wirkt und Gesundheit und Wohlbefinden nachhaltig fördert.

Die Reflexion im Gespräch ist Schlüsselelement des therapeutischen Prozesses. Der Zugang zu einer gemeinsamen Sprache ist von großer Wichtigkeit. Sich über tiefe Prozesse mitzuteilen braucht Vertrauen, Zeit und offene Ohren. Ich arbeite behutsam, “mit langem Atem” (Welter-Enderlin) und orientiert an der persönlichen Balance meiner Klient*innen – mit einem biodynamischen Verständnis von Selbstregulation und Respekt vor dem “individuellen System” meines Gegenübers. Die Wahrung persönlicher Grenzen ist mir dabei ein elementares Anliegen.